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Photo der gedruckten Anleitung

QWKRR128,

der Offline-Mail-Reader

für den Commodore C128

Die deutsche Anleitung in HTML-Format
von Michael Nausch; 1st Edition Dezember 2001





Hinweise und Ratschläge

Löschbare Dateien
Die Programme QPX und QWKRR können beim Betrieb einige Dateien ohne Warnungen oder Hinweise überschreiben. Die Dateien CONTROL.DAT und MESSAGE.DAT werden von QPX, die Files ‹bbs.id›.MSQ und ‹bbs.id›.REP werden von QWKRR selbst überschrieben.

QWIK.NDX - Dateien
QWKRR überprüft bei jedem Programmstart die vorhandenen Indexdateien. Sobald die Kennung der Mailbox ‹bbs.id› und einige andere Daten nicht mit denen in der Indexdatei übereinstimmen, so werden diese mit den aktuellen Daten durch QWKRR überschrieben.

File Kompatibilität
Durch einige Änderungen sind folgende Dateien nicht mehr kompatibel zu früheren Versionen von QWKRR; dies sind die Files QWK.DEFAULTS, QWIK.NDX und ‹bbs.id›.NET. Die Dateien QWKT.* (Eine kleine Änderung bei den Taglines wurde eingeführt, lesen sie hierzu unter dem Punkt Taglines die weiterführenden Hinweise) sind weiterhin auch mit älteren Versionen von QWKRR verwendbar. Die Files QWKF.* (Funktionstastenbelegungen) wurden durch die neuen Macrodefinitionen mit den Dateien QWKM.* ersetzt.

Joystickunterstützung
Sobald sie QWKRR starten wird ein Joystick an Port #2 unterstützt. Weiterhin wird auch ein Anschluss an Port #1 bereitgestellt Jedoch kann es hierbei zu unerwünschten Effekten kommen, da dieser Anschluss direkt mit der Tastatur verbunden ist. So wird z.B. eine Nachricht markiert, wenn sie die ‹Leertaste›, bei aktivem Port #l, drücken, genauso, als wie wenn sie die Feuertaste gedrückt hätten. Unter Umständen kann dies sehr ärgerlich sein; benutzen sie einfach Port #2, denn da bestehen 'Fehlfunktionen' dieser Art nicht. Ausserdem kann ein Joystick in Port #1 auch nicht gewollte Funktionen auslÖsen, wenn kein Joystick unterstützt wird, wie z.B. beim Editieren einer Nachricht. Die Möglichkeit zur Benutzung eines Joysticks in Port #1 besteht freilich, ich rate ihnen jedoch dazu Port #2 zu benutzen, um Störungen dieser Art von vornherein auszuschliessen.

Laufwerke
Sie können jederzeit in jedem Laufwerk Disketten tauschen, vorausgesetzt es wird nicht gerade auf dieses Laufwerk zugegriffen. Es liegt in der Verantwortung des Anwenders, dass sich die benötigten Disketten in den richtigen Laufwerken befinden. Weiterhin wird ausdrücktich davor gewarnt, die Disketten im 'MESSAGE.DAT'- oder 'REPLY'-Laufwerk zu wechseln.

CMD Laufwerke
Die Version 4.1 von QWKRR ist die erste, die, sowohl Partitionen wie auch Unterverzeichnisse, der Laufwerke von CMD voll unterstützt. Lesen Sie im Kapitel CMD über weitere Informationen nach.

Dateiverwendung und Umlauf
Jede Mailbox verwendet ihre CONTROL.DAT-Datei auf ihre Weise. Versuchen Sie daher niemals ein Nachrichtenpaket mit einem CONTROL.DAT-File von einer anderen Mailbox zu erzeugen. Weiterhin sollten Sie es vermeiden 'alte" Versionen eines CONTROL.DAT-Files einer Mailbox zu verwenden. Sie sollten daher darauf achten, daB sie ihre Antworten möglichst in den nächsten Tagen nach deren Erstellung in die Mailbox schicken. Ich empfehle ihnen ihren Upload möglichst noch am gleichen Tag, allenfalls ein oder zwei Tage später zu machen.

Nachrichtenpaketgrössen
Berücksichtigen Sie bei den Einstellungen in der Mailbox (Grösse des Nachrichtenpaketes - Anzahl der Mitteilungen) die Kapazität ihrer verwendeten Laufwerke. Im Durchschnitt ergibt eine Nachricht ein 1,6 Blöcke grosses und gepacktes .QWK (.ARG) - File und etwa 3,5 Blöcke bei der MESSAGE.DAT - Datei, sobald dieses entpackt wurde. Über den Daumen gepeilt können sie davon ausgehen, dass 300 Nachrichten ein .ARC-File der Grösse 498 Blöcke ergibt und, sobald dies entpackt wurde, ergeben sich daraus mehr als 1000 Blöcke (!) beim MESSAGE.DAT - File. Mit einer Floppy 1541 können sie etwa 150 Nachrichten verarbeiten, wogegen es bei einer 1571 bereits schon ca. 330 Nachrichten sind. Beachten Sie, dass diese Angaben sehr von der Grösse der einzelnen Nachrichten abhängen, d.h. sie bekommen unter Umständen Platzprobleme bei vielen grossen Nachrichten. Sollten sie ausserdem nur über ein Laufwerk verfügen, so beachten Sie, dass Sie auch noch Platz für die entpackten Nachrichten benötigen. QWKRR V4.1 erfordert selbst auch noch einige freie Diskettenblöcke für die Systemdateien. ( etwa 7 Bytes pro Nachricht, 4 Bytes pro Aera/Echo und noch ungefähr 20 Bytes für systeminterne Variablen und Zeiger). Mark verwendet z.B. zum Download eine 1571 und entpackt wird bei ihm auf eine Festplatte. Bei mir wird sowohl der Download als auch der Entpackvorgang auf einer Nativ Partition in RamLink ausgeführt. Platzprobleme traten daher sehr selten auf, es sei denn ich holte mir die Post von mehreren Tagen.

Anzahl der Areas/Echos
Grundsätzlich besteht für die Anzahl der Echo-Nummern, welche im Speicher gehalten werden können, eine physikalische Speichergrenze. Um Probleme zu vermeiden wurde die Anzahl auf 1.140 begrenzt. Sollte nun ihr CONTROL.DAT-File mehr als diese 1.140 Echos beinhalten, so werden lediglich die ersten 1.140 zur Auswahl gestellt. Ausserdem wird der Echoname 'RESERVED" ignoriert. QWKRR unterstützt fast alle Echonummern bis 65.535, mit der Ausnahme des Bereichs von 8.192 bis 8.447. Dies liegt am QWK-Format selbst und auch andere Offlinereader müssen mit dieser Einschränkung leben. Sollten Sie nun eine Nachricht lesen, die ausserhalb dieses Bereiches liegt, wird die Nachricht einfach unter dem Echo 'unknown' geführt. Sie können jederzeit auf eine solche Nchricht antworten, da die richtige Echonummer automatisch eingesetzt wird. Jedoch können Sie kein Echo aus diesem Bereich zum Lesen oder Schreiben auswählen. Wenn sie alle 1.140 Nachrichtenbretter geladen haben, so müssen Sie bedenken, dass nur noch etwa 10 kByte vom Speicher übrig geblieben sind, in dem nur noch begrenzte Nachrichten und Ihre Antworten Platz haben. Auf Grund des begrenzten Speicherplatzes beim Commodore128 schlage Ich Ihnen vor, nicht die komplette Echoliste aus ihrer Mailbox zu ziehen. Meist können sie dies bei den Setup-Einstellungen beim Offlinereader in der Mailbox entsprechend einstellen.


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Diese Seite wurde zuletzt geändert am 10.12.2001

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